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28. April 2013 um 14:18 Uhr

 

Hobby: Modellbahn H0/H0m (Massstab 1:87)


Endlich ist es soweit. Während den Ferien fand ich an zwei Tagen mit eher durchzogenem bis schlechtem Wetter Zeit und vor allem mal wieder die Motivation, an der Modellbahn weiter zu bauen.

Nachdem ich die letzten Monate kaum Zeit oder Motivation dafür aufwenden konnte, werde ich mich in Zukunft wieder vermehrt diesem Schlechtwetterhobby widmen können.


Es steht noch viel an Arbeit an. Doch konnte ich in diesen zwei Tagen der grösste Teil der Fahrstrecken fertig stellen. Es fehlen lediglich noch einige kleine Abschnitte der Normalspurstrecke sowie die Abstellbahnhöfe von Normal- und Schmalspur.

In den nächsten Schritten wird die Verdrahtung soweit erstellt, das analoger Fahrbetrieb auf dem Schmalspurnetz gemacht werden kann.

Später soll der Fahrbetrieb (nur Fahrzeuge) digital gesteuert Werden. Die Fahrstrassen selber werden analog mittels Stellpulten gestellt. Diese Schaltkästen befinden sich an der Wand und ermöglichen eine gute Übersicht.

Anlage


Bei der Anlage selber handelt es sich um eine Linienführung nach freier Fantasie. Teile der Anlage begann ich bereits während der Lehre aufzubauen. Mit dem Kauf des Hauses in Ried-Mörel bot sich mir, mit dem ehemals als Holzschärmer genutzten Raum, ein relativ gute Möglichkeit, hier meine Anlage aufzubauen. Sicherlich, die Masse von 2m x 7,5m sind gross, aber nicht gerade ideal. Mehr quadratisch wäre besser. Doch mancher Modellbahner wünschte sich, einige m3 für sein Hobby zur Verfügung zu haben. Also will ich mich an dieser Stelle nicht beklagen und glücklich schätzen ... ;-) .

Mit dem Umzug nach Ried-Mörel musste ich auch Teile der Anlage anpassen, abändern oder gänzlich neu aufbauen.

Unterdessen denke ich, das es mir gelungen ist, den Raum ideal auszunutzen und eine möglichst interessante und abwechslungsreiche Fahrstrecke zu realisieren, die vielseitigen Fahrbetrieb ermöglichen sollte.


Aktuell sieht es auf den Bildern noch nach sehr viel Gleis auf wenig Raum aus. Doch es ist zu bedenken, das grosse Teile der Streckenführung mit der noch zu erstellenden und gestaltenden Landschaft überdeckt wird.


Sobald die Verdrahtung in den nötigen und wichtigsten Bereichen soweit fortgeschritten ist, wird mittels Streben, Stützen, Drahtgeflecht, Gipsbinden und Gips die Form der Gebirge, der Landschaft im Rohbaue erstellt.


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Stand der Arbeiten 19.10.2012


Nachdem nun der grösste Teil der Strecke fertiggestellt ist, werden nach und nach die Details folgen. An einigen, später sichtbaren Streckenabschnitten wurden bereits Fahrleitungsmasten aufgestellt. Diese sind vom Hersteller Sommerfeldt. Bei den Schmalspurstrecken werden verschiedene Bauarten verabut. So z.B. auf den Zahnstangenstrecken überwiegend die einfach Fahrleitung mit Holzmasten nach der Bauart FO (Furka-Oberalp-Bahn). Die übrigen Strecken verfügen über die ältere und auch neuste Bauart der RhB-Fahrleitung (Rhätische Bahn).


Auch Signale wurden bereits aufgestellt. So z.B. Ein-/Ausfahrsignale und Vorsignale für die Bahnhöfe und einen Blockabschnitt.

Der Blockabschnitt wird später die etwas längere Fahrstrecke zwischen dem H0/H0m Hauptbahnhof (aktuell noch namenlos) und der Kreuzungsstelle „Susch“ unterteilen. Mit der Blockstelle „Ried“ wird ermöglicht, das zwei berg- oder talwärts fahrende Züge auf kurze Zeitdistanz folgen können.


Im elektrischen Bereich wurden die Einspeisungen erstellt. So können bis auf weiteres die nicht benötigten Gleise in den Bahnhöfen abgeschaltet werden. Dies ermöglicht einen analogen, wenn auch eingeschränkten Betrieb. Später, beim digitalen Betrieb dient die Gleisabschaltung lediglich noch der Sicherheit.

Auch alle Schmalspurweichen wurden mit Antrieben und der entsprechenden Speisung versehen. Lediglich die Weichen, die nicht über einen Spulenantrieb verfügen werden, können bis auf weiteres nicht ferngesteuert werden.

Die Speisung der Signale wird als nächstes erstellt.

Auch die Steuerpulte werden erneuert. Vor allem die Bedienoberfläche wird auf neuen, dünneren Platten aufgebaut. Im innern der Schaltkästen befinden sich bereits grössere Kabelstränge, die an die betreffenden Lüsterklemmen führen.

Fahrzeuge


An Fahrzeugen verkehrt alles was gefällt. Jedoch hauptsächlich Modelle nach schweizer Vorbildern. Im Beriech der Schmalspurbahn sind Modelle der RhB (Rhätische Bahn), FO/BVZ/MGBahn (jetzt Matterhorn-Gotthard-Bahn), RBS (Regionalverkehr Bern-Solothurn), BOB (Berner-Oberland-Bahn) und MOB (Montreux Oberland Bernois Bahn) anzutreffen.

Meistens verkehren die Züge einigermassen stilrein. Doch auch gemischte Kompositionen oder Zugskreuzungen verschiedener Gesellschaften sind oft anzutreffen. Frei nach dem Motto, erlaubt ist was gefällt. Ich bin mir durchaus bewusst, dass dies manchem Modellbahner nicht gefällt. Doch in der Realität der Eisenbahnen ist auch nicht immer alles strickt getrennt. Und wenn, dann eben in der Realität, jedoch nicht auf meiner Modellbahnanlage.

Auf diesen Fotos ist der obere Endbahnhof der Schmalspurstrecke zu erkennen. Der Bahnhof verfügt über drei durchgehend nutzbare Gleise und ein Stumpen- oder Pendelgleis. Auf der Ausfahrseite befindet sich ebenfalls ein Abstellgeleise. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die Drehscheibe mit den Depot- und Abstellgeleisen. Ein Abstellgeleise ermöglicht das Abstellen eines Zuges oder das Umfahren der Lokbespannten Zügen.

Rechts ist der letzte Bahnhof am anderen Ende der Schmalspurstrecke zu sehen. Dieser Bahnhof verfügt über zwei Durchgangsgleise und ein langes Stumpengeleise. Anschliessend führt die Strecke in den noch zu erstellenden Abstellbahnhof. In diesem können die Züge abgestellt und gewendet werden, bevor diese wieder die Strecke zurück zum oberen Endbahnhof unter die Räder nehmen.

    
    
 
    
    
 

Bei dieser Kreuzungsstelle durchkreuzt sich die Zahnstangen- mit der Adhäsionslinie der Schmalspurstrecke. Kreuzungen sind hier nicht in alle Richtungen möglich. Auch die nutzbare Länge der Gleise würde Kreuzungen langer Züge nicht zulassen.

    
    
 

Die Kreuzungsstelle „Susch“ befindet sich zwischen dem Hauptbahnhof der Schmalspur- und Normalspurstrecke. Diese Kreuzungsstelle wurde in letzter Zeit komplett neu aufgebaut. So wurde der Radius der Kurven erweitert und die Gleise verlängert. Nun können sich zwei Züge mit je fünf langen Personenwagen kreuzen. Ein Abstellgeleise hat ebenfalls noch Platz gefunden. Später wird hier der Holzverlad sein. Ein kurzer Pendelzug mit Triebwagen, Zwischenwagen und Steuerwagen kann im Abstellgeleise ebenfalls abgestellt werden.

    
    
 

Auf dem Hauptanlagenteil befindet sich unter anderem auch der Hauptbahnhof der Normal- und Schmalspurstrecke. Im Normalspurbereich stehen fünf Durchgangsgeleise zur Verfügung. Die Gleise drei und fünf können von/nach der Nebenlinie befahren werden. Das Gleis eins ist als Dreischienengeleise ausgelegt und kann somit von der Normalspur wie auch von der Schmalspurbahn genutzt werden.

Die kleine Abstellgruppe auf der Westseite des Bahnhofes ermöglicht das Abstellen von Wagen und Lokomotiven beider Spuren.

Auf der Bahnhofplatzseite verfügt die Schmalspurstrecke über drei Durchgangsgeleise. Ostseitig ist ein längeres Abstellgeleise vorhanden.

    
    
 

Ge 6/6 I Nr. 413 RhB (Rhätische Bahn)


Sicherlich eine der bekanntesten Lokomotiven auf dem Streckennetz der Rhätischen Bahn. Leider sind heute nur noch wenige Exemplare davon übrig, jedoch immer noch hie und da im Dienst anzutreffen

Ge 4/4 II Nr. 621 RhB (Rhätische Bahn)


Das Paradepferd schlechthin. Mittlerweile die grösste Serie an Lokomotiven im Fahrzeugpark der RhB. Im Einsatz vor Güter-, Personen-, Glacier-Express- oder in Pendelzügen.

Ge 4/4 II Nr. 622 RhB (Rhätische Bahn)


Die Lok Nr. 621 trägt das Wappen von Felsberg, die Nr. 622 das Wappen von Arosa.

Te 2/2 FO (Furka-Oberlap-Bahn)


Der einzige Rangiertraktor, der jetzt im Besitz der MGBahn und immer noch im Depot Glisergrund in Betrieb

Ge 4/4 MOB (Montreux-Oberland Bernois-Bahn)


Die damals schnellste Meterspurlok der Welt. Sie erreichte in Testfahrten 110 km/h.

Heute bei der MOB immer noch in täglichem Einsatz.

Ge 2/4 Nr. 222 RhB (Rhätische Bahn)


Eine kleine Lok, die bei mir neben kleinen Güter- und Nostalgiezügen auch mehrheitlich im Rangierdienst tätig ist.

Ge 4/4 III Nr. 647 RhB (Rhätische Bahn)


Das neuste Paradenpferd und wohl auch letzte Serien-Schmalspurlok bei der RhB.

Grosse Zugkraft gehören zur absoluten Stärke dieser Lok. Vielseitig einsetzbar.

HGe 4/4 II Nr. 5 BVZ (Brig-Visp-Zermatt Bahn)


Die Loks 1 bis 5 (BVZ) und 101 bis 108 (FO) gehören zur Serie der stärksten Zahnstangenlokomotiven. Auch die SBB Brünig Bahn, jetzt ZB (Zentral Bahn) haben den selben Loktyp.

ABe 4/4 II Nr. 44 RhB (Rhätische Bahn)


Triebwagen der zweiten Serie der Berninabahn. Meistens in Doppeltraktion im Einsatz. Sie mussten den neuen Triebzügen ALLEGRA weichen.

Ge 4/4 MOB (Montreux-Oberland Bernois Bahn)


Die baugleiche Lok wie bei der RhB, jedoch für das mit 1000V Gleichspannung betriebene Netz der MOB. Meistens in den Paradezügen des Golden-Pass-Panoramic eingesetzt.

Deh 4/4 Nr. 23 MGB (Matterhron-Gotthard-Bahn)


Gepäcktriebwagen der ex. BVZ. Die 20er Serie verfügt über eine Zugkraft-/Geschwindigkeitssteuerung der Bauart Secheron. Gleich wie der Stammnetzpendel der RhB.

ABe 4/4 I Nr. 34 RhB (Rhätische Bahn)


Triebwagen der ersten Serie der Berninabahn. Meistens in Doppeltraktion im Einsatz. Heute sind nur noch wenige Fahrzeuge erhalten geblieben.

G 4/5 Nr. 107 RhB (Rhätische Bahn)


Eine Dampflok, die noch heute in Betrieb ist.

ABe 4/4 Nr. 313 BOB (Berner Oberland- Bahn)


Die neuere Bauart der beiden Triebwagentypen, die bei der BOB im Einsatz sind.

BDt Nr. 403 BOB (Berner Oberland- Bahn)


Der passende Steuerwagen zum BOB Kurzpendelzug.

Arst MOB (Montreux-Oberland Bernois Bahn)


Panoramasteuerwagen des Golden-Pass-Panoramic Zuges. Bei mir verkehrt der Zug verkürzt. Das heisst, mit je einem Steuerwagen und zwei Panorama-Zweitklasswagen.

Bt BVZ (Brig-Visp-Zermatt Bahn)


Der passende Steuerwagen, der bei mir sowohl mit der Deh als auch mit der HGe verkehrt.

Im Vorbild können diese Steuerwagen nur entweder mit der Deh oder der HGe betrieben werden. Nicht gemischt.

Bt NEVA RhB (Rhätische Bahn)


Mit der Eröffnung des Vereinatunnels wurden auch die NEVA-Steuerwagen in Betrieb genommen. Sie sind vielseitig einsetzbar. Sowohl mit der Ge 4/4 I, der Ge 4/4 II und der Ge 4/4 III. Zukünftig auch dem ALLEGRA.

AB und zwei B BOB (Berner Oberland- Bahn)


Im Auftrag von H-R-F wurde eine Sonderserie der BOB-Mitteleinstiegswagen produziert.

Diese Wagen waren bei div. Bahngesellschaften wie SBB-Brünig, FO, BVZ und auch BOB anzutreffen.

B (Arosa) RhB (Rhätische Bahn)


Arosa lancierte vor einigen Jahren einen Zug im eigenen Look. Den Arosa-Express. Zum Zug gehörten auch ein BD, einen A mit grossen Fenstern, einen AB, einen weiteren B und einen Bt.

As (Arosa) RhB (Rhätische Bahn)


Erstklasswagen mit grossen Panoramafenstern. Die RhB besitzt einen einzigen solchen Wagen. Gleiche oder ähnliche Wagen hat noch die ZB (ex. SBB-Brünig).

Bt (Arosa) RhB (Rhätische Bahn)


Der passende Steuerwagen. Früher ein ABt, später umgebaut zum Bt.

Die verkürzten Steuerwagen für die Arosalinie wurden in den letzten Monaten abgebrochen.

ABDt (Stammnetzpendel) RhB (Rhätische Bahn)


Steuerwagen des vierteiligen Stammnetzpendelzuges. Dieser verkehrt als Vorortspendelzug zwischen Thusis und Chur, sowie Schiers zud Rhäzüns. Diese Züge werden durch vierteilige ALLEGRA ersetzt.

Be 4/4 (Pendelzug) RhB (Rhätische Bahn)


Motorwagen für den Vorortspendelzug. Diese Triebfahrzeuge wurden bereits mehrere male umgebaut und angepasst. Das Modell zeigt den neusten und aktuellsten Stand der Fahrzeuge.

Haik-v


Ein Güterwagen, der in vielen Variationen und mit verschiedenen Beschriftungen auf dem Netz der RhB anzutreffen ist. Auf meiner Anlage verkehren drei Stück dieses Wagens.

Sb-v


Dieser Wagen ist ein Multitalent. Es können unterschiedliche Aufbauten geladen werden. Zementsilos, Wechselpritschen oder Container.

Habe vier Stück, davon zwei mit CrossRail-Aufbau und zwei mit CargoDomino-SBB.

AB MOB (Montreux-Oberland Bernois-Bahn)


Von diesem Wagentyp habe ich drei verschiedene Wagen in der alten Lackierung.

Ein AB (BildI), ein B und ein A. Dies ergibt einen Personenzug, der auf dem Streckennetz der MOB so angetroffen werden könnte.

Be 4/4 Mandarindli RBS (Regionalverkehr-Bern-Solothurn)


Dieser Triebzug verkehrt bereits seit einigen Jahren auf dem Streckennetz des RBS. Vor einigen Jahren wurden die Züge angepasst (neue Lackierung) und mit einem Niederflurzwischenwagen versehen. Das Modell zeigt die Ursprungsausführung in alter Lackierung.

Fahrzeuge RhB (Rhätische-Bahn)

Fahrzeuge FO (Furka-Oberalp-Bahn) / BVZ (Brig-Visp-Zermatt-Bahn) / MGBahn (Matterhorn-Gotthard-Bahn)

Fahrzeuge MOB (Montreux-Oberland-Bernois-Bahn)

Fahrzeuge BOB (Berner-Oberland-Bahn)

Fahrzeuge RBS (Regionalverkehr Bern-Solothurn)